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Glosse vom 02. August 2010:

Gut gepolstert:
Der Parteichef und seine Einkünfte

Von M.W.

Genüßlich berichten die Medien über die Kumulation von Einkünften beim Bundesvorsitzenden der Partei Die Linke: 17.050,- Euro pro Monat, weil er neben den MdB-Diäten und der Kostenpauschale für diese Tätigkeit auch noch Gelder als Parteichef und für seine frühere Rolle als stellvertretender Fraktionsvorsitzender erhält. Sprecher der Linkspartei wehrten Kritik an Klaus Ernst ab; solche Besoldungen seien rechtmäßig und bei allen Parteien üblich. Das wird wohl so sein. Aber verblüfft nehmen wir zur Kenntnis: Die Partei Die Linke will, daß es bei ihr „üblich“ zugeht, so eben, wie es die anderen Parteien auch halten.

„Fürstlich entlohnt“ werde der Linken-Chef, entrüstete sich das „Westfalen-Blatt/Westfälisches Volksblatt“. Warum das – wenn Klaus Ernst sich doch so verhält, wie seine Kollegen von den anderen Parteien auch? Kann es sein, daß der WB/WV-Leitartikler insgeheim an die Linkspartei die Erwartung richtet, sie werde sich den Üblichkeiten des Parteiengeschäfts nicht anpassen? Versteckte Sehnsucht nach einer Alternative, in der Bielefelder Redaktionsstube?

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Gut gepolstert: Der Parteichef und seine Einkünfte

Von M.W.

 
 
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