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Glosse vom 03. März 2010:

NRW-SPD:
Durchgedreht

Von M.W.

Heulen und Zähneknirschen breitete sich schlagartig in der nordrheinwestfälischen Sozialdemokratie aus: „Hundsdumm“ habe sich ein führender Landesgenosse verhalten, den „kenne“ man jetzt nicht mehr, so „dämlich“ sei er. „Stinksauer“ sei sie, sagt die SPD-Landesspitzenfrau Hannelore Kraft, „wahnsinnig“ habe sie sich geärgert. Das Katastrophenereignis: Der SPD-Nachwuchspolitiker Jochen Ott, gerade erst zu einem der Stellvertreter von Hannelore Kraft gewählt, hat sich mit der NRW-Linksparteivorsitzenden Katharina Schwabedissen zu einem Kaffee getroffen, mit ihr geplaudert – und dann festgestellt, regierungsfähig und regierungswillig sei diese Partei in NRW nicht. Ja darf ein SPD-Mann dazu sich einen eigenen Eindruck verschaffen wollen? Wofür hat man denn einen Parteivorstand? Und hätte der Mann nicht erst mal seine Vorsitzende fragen müssen, mit wem er ein halbes Kaffeestündchen verbringen darf?

Das Beste wird sein, im SPD-Parteistatut einen Passus einzufügen, daß Unterhaltungen mit Vertretern der Linkspartei nur mit Genehmigung des Vorstandes und nach Rücksprache mit dem Verfassungsschutzamt gestattet sind, zudem eines politmedizinischen Gutachtens bedürfen – ob Ansteckungsgefahr besteht.

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