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Glosse vom 17. März 2009:

Tröstliches aus dem Wirtschaftsleben

Von M.W.

Die Finanzkrise, so melden deutsche Zeitungen, habe auch ihre gute Seite - sie lasse "die Preise purzeln". Sie stützen sich dabei auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press (AP), in dem Daten und Prognosen der Marktforschung präsentiert werden. Demnach ist - im Vergleich zum März des Vorjahres - jetzt der Preis fürs Bezahlfernsehen z.B. um 23 Prozent "gepurzelt". Allerdings: Die Gasheizungskosten sind um 20 Prozent angestiegen. Halb so schlimm, wer zu Haus kalte Füße hat, kann sich also in der Glotze Herzerwärmendes leisten.

Und noch eine tröstende Nachricht, ebenfalls vermittelt durch AP: Dax-Vorständler "müssen den Gürtel enger schnallen". Die "Welt am Sonntag" habe bei 22 Konzernen ermittelt, daß die Topmanager im Vergleich zum Vorjahr 6,8 Prozent ihrer Vergütungen eingebüßt haben. Auch sie, weiß nun der Hartz IV-Empfänger, kommen um Magermahlzeiten nicht mehr herum. Nur noch 2,4 Millionen Euro verdient jetzt im Durchschnitt ein Vorstandsmitglied dieser Unternehmen. Da heißt es jeden Euro dreimal in der Hand herumdrehen, bevor man ihn ausgibt. Da sieht man's wieder: Auch die Millionäre sind Krisenopfer...

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