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Veranstaltung des Linken Forums Paderborn:

Kai Degenhardt: "Weiter draußen"
Politische Lieder
 
Infos...

Veranstaltung im "Lenz"

Dienstag, 26. Mai 2009
20:00 Uhr


Gaststätte "Lenz"
Heiersstraße 35 in Paderborn

Eintritt: 5 €

 
"Väterchen Franz" - was wäre die Geschichte politischer Lieder in der Bundesrepublik ohne Franz-Josef Degenhardt. Sein Sohn hat ihn begleitet und sich dann als politischer Liedermacher selbst einen Namen gemacht, mit den Alben "Brot und Kuchen", "Dekoholic", "Briefe aus der Ebene" und jüngst "Weiter draußen". Darüber heißt es in der Presse: "Ganz und gar eigenständige Töne. Musikalisch wie inhaltlich mitreißend" - "Wer von politischen Songs vor allem Parolen erwartet, wird Gottseidank enttäuscht" - "Degenhardt setzt Standards für die aktuelle Liedermacherei".

Kai Degenhardt: "Natürlich mache ich politische Lieder - was auch sonst. Ich singe ja von mir und Gott und der Welt und wie das alles zusammenhängt."


Presseecho:

Neue Westfälische vom 29.05.2009:

Poet des leisen Zweifels

Kai Degenhardt auf den Spuren seines Vaters


Paderborn (rtm). Sein Vater, Franz Josef Degenhardt, war eine Ikone des außer-parlamentarischen Liedguts. Zugleich war der 2002 verstorbene Paderborner Kardinal Johannes Joachim Degenhardt sein Großcousin. Kai Degenhardt ist der Sohn des Liedermachers – und auch er macht Lieder. Ebenso engagiert wie sein Vater und ebenso politisch. Am Dienstagabend stellte er sein Oeuvre auf Einladung des Linken Forums in der Gaststätte Lenz vor.

Mit Gitarre und moderner Sampler-Technik bewaffnet, montiert der Musiker die Melodien direkt auf der Bühne. Zuerst spielt er ein Gitarrensolo ein, dann die dazugehörigen Riffs. Schließlich kommt eine komplette Band aus den Lautsprechern. Der junge Degenhardt geht mit der Zeit.

Welche Zeit? Es ist die Zeit, in der wir leben. Dieser Degenhardt verbreitet kein Kampfgeschrei, sondern eine leise Poesie des Zweifels. Und dann, ganz unerwartet, wird er ganz konkret. In „Weiter draußen“ besingt er etwa die zahlreichen Out-Of-Area-Einsätze der Bundeswehr. „Wir gehen rein und bringen Milky Way und Snickers mit“, singt er von „Tausend guten Gründen“ für die Intervention: „Und einer wird es sein – wir gehen rein.“ Seine Songs sind manchmal schwere Kost. Gerade für jene, die keinen Zugang zu gesellschaftskritischen Themen haben, dürfte seine leise Poesie ganz still bleiben. Das ist schade.

© 2009 Neue Westfälische, Freitag 29. Mai 2009
 

 
 

Kai Degenhardt:
"Weiter draußen"


Politische Lieder

Veranstaltung in der Gaststätte "Lenz"
 
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