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Veranstaltung des Linken Forums Paderborn:
Dienstag, 22. Januar 2008


Marx - ein "toter Hund"?

Zur Aktualität des Marxismus

Infos und Presseecho...


Vortrag und Diskussion mit:
Prof. Dr. Arno Klönne

Dienstag, 22. Januar 2008
20:00 Uhr

Kulturwerkstatt, Cafeteria
Bahnhofstr. 64 in Paderborn


Bildmontage: LiFo
 
Download Einladung (PDF)

"Marx ist tot, Jesus lebt", so einst Norbert Blüm beim Untergang der UdSSR und der DDR. Aber die jüngste Papst-Enzyklika bestätigt Karl Marx "denkerische Kraft", "Präzision" und "großes analytisches Vermögen" (was nicht heißt, Benedikt der XVI. sei Kommunist geworden).

Wo lagen die Grundgedanken der Marx'schen Theorie? In welche Richtungen hat sich der Marxismus historisch entwickelt? Geben die Marx'schen Sichtweisen etwas her für die Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Problemen heute?

Die Veranstaltung leitet in weitere "Theorieabende" des Linken Forums ein, mit Robert Kurz, Christoph Jühnke und Georg Fülberth.



Arno Klönne, Dr. phil., *1931. emerit. Professor für Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Paderborn. Autor, zahlreiche Veröffentlichungen zur Jugendbewegung, zur Geschichte der Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung und anderen gesellschaftlichen Themen. Zuletzt erschienen:"Agenda Bertelsmann. Ein Konzern stiftet Politik".


Presseecho:

vom 25.01.2008:

Diskussion im Linken Forum:

"Marx war kein Marxist"

Um die Trends und Probleme der "Globalisierung" zu erkennen, seien die Analysen von Karl Marx höchst brauchbar - so Arno Klönne als Referent beim Linken Forum Paderborn, zum Thema "Marx - ein toter Hund?". Der Paderborner katholische Priester Wilhelm Hohoff habe Recht behalten, als er vor hundert Jahren zu der Einschätzung kam, Karl Marx habe für den realistischen Blick auf die kapitalistische Ökonomie dieselbe Bedeutung wie "Kopernikus für die Astronomie". Allerdings dürfe die Marx'sche Theorie nicht als dogmatische "Lehre" missverstanden werden, aus der man Gebrauchsanweisungen für die Errichtung staatlicher Macht herausholen könne. In diesem Sinne sei Marx, anders als manche seiner Epigonen, kein "Marxist" gewesen.

In der Debatte des Abends ging es vor allem um die Frage, wie spätere Entstellungen der Marx'schen Ideen zu erklären sind, auch darum, ob das Werk des kapitalismuskritischen Klassikers Anregungen für die Linke heute enthält.

Fortsetzung folgt: Am 12. Februar spricht der Wissenschaftler und Publizist Robert Kurz beim hiesigen Linken Forum über das Thema "Siegt sich der Kapitalismus zu Tode?" Informationen unter: www.linkesforum-paderborn.de
 

 
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Vortrag und Diskussion mit
Arno Klönne
 
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